Das Thema Schüler- und Lehrergesundheit soll an unserer Schule mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres verstärkte Aufmerksamkeit finden. Deshalb entschlossen sich die Verantwortlichen zur Teilnahme an der DAK-Präventionsinitiative „fit4future“. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, eine gesündere Lebensweise, gesteigertes Wohlbefinden und verbesserte Leistungsfähigkeit von Lehrkräften und Schülern auf den Weg zu bringen.

Eine aktuelle Studie des Forsa-Instituts, in Auftrag gegeben von der DAK und basierend auf einer aktuellen repräsentativen Lehrerbefragung, stellt Kindern und Jugendlichen hierzulande in puncto Gesundheit kein gutes Zeugnis aus. So wurden bei den Schülern mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre ein drastischer Anstieg von Gesundheitsproblemen festgestellt. Immer mehr Kinder zeigen Konzentrationsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, motorische Defizite und psychosomatische Beschwerden. Ein Trend, der sich über viele Jahre hin herauskristallisiert hat und stetig auf dem Vormarsch ist. Diese Probleme im Unterrichtsalltag aufzufangen, kostet den Lehrkörper ein hohes Maß an pädagogischer Energie.

„Wir nehmen den täglichen Druck und die Stressbelastung von Schülern und Lehrkräften sehr ernst,“ so Rektorin Andrea Langendfelder, die gemeinsam mit ihrem Kollegium voll hinter der Initiative steht. Unsere Schule ist Teil der Präventionsinitiative fit4future Teens. Sie profitiert von dem nachhaltigen Programm, das aktuell 400 weiterführende Schulen in ganz Deutschland zu gesünderen Lernstätten machen will.

Denn für die Qualität der Bildung ist auch ein gesundes Umfeld entscheidend, dazu gehört eine gesunde Ernährung, Rückzugsorte sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrerinnen und Lehrer und mehr Möglichkeiten für Bewegung im Schulalltag. Frau Wiedemann und Herr Fial sind Ansprechpartner. Sie koordinieren das Projekt vor Ort.

Konkret sei das neue Programm auf die Lebenswelt und die Bedürfnisse von 15- bis 19-Jährigen abgestimmt. Der richtige Umgang mit Stress sehe im Vordergrund, gleichzeitig würden auch Inhalte zu den Themen Bewegung und Ernährung angeboten, so die DAK-Verantwortlichen.

Neben den Jugendlichen sollen die Lehrkräfte sowie die Eltern miteinbezogen werden. Die Inhalte werden über Face-to-Face Maßnahmen, wie zum Beispiel Live Workshops, digitale Tools wie Podcasts, Lernvideos oder Blogs und Unterrichtsmaterialien, wie zum Beispiel Stundeneinheiten, Broschüren oder der fit4future Box mit Spiel- und Sportgeräten (unser Foto) vermittelt.

Johannes Vesper

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